Sommerfest Gravensteiner Platz 2022

Es war wieder soweit. Eine größere Veranstaltung auf dem Gravensteiner Platz und wir waren dabei. Von dem eigentlichen angekündigten Anlaß „1250 Jahre Preungesheim“ war zwar nichts zu spüren aber das schöne Wetter der letzten Tage zog zahlreiche Besucher auf den Gravensteiner Platz auf dem einige Vereine ihre Stände aufgebaut hatten. Um 14 Uhr war der offizielle Beginn, aber zu diesem Zeitpunkt hatten wir schon das eine oder andere Glas verkauft gehabt. Und der Ansturm auf unseren guten Wein sowie der ausgezeichneten Fleisch- und Rindswurst der Metzgerei Eckhart zu moderaten Preisen sollte den ganzen Tag Bestand haben.

Zeitweise mussten wir uns zwar den Wespen und zwischendurch auch einer Heerschar von fliegenden Ameisen erwehren aber nach einem kurzen Regenschauer konnten wir da auch wieder durchatmen. Insgesamt war der Tag für den Verein ein voller Erfolg und wir konnten auch den ein oder anderen die allgemeinen Tätigkeiten des Heimatvereins nahebringen. Vielleicht sieht man ja in einem der nächsten Treffen mal ein neues Gesicht.

Probleme hatten wir dann nur noch die Gläser einzusammeln, da die Feier pünktlich um 22 Uhr zu Ende sein sollte. Wir trafen jedoch auch hier auf Einsicht, so dass alles kurz nach 22 Uhr wieder verpackt war und alle den Weg nach Hause antreten konnten.

Corona-Jahr 2021

Für uns begann das Jahr 2021 erst im August. Leider konnten wir uns vorher nicht wegen der Corona-Pandemie treffen – haben es uns aber nicht nehmen lassen uns weiterhin u.a. auf dem Eckenheimer Friedhof und in der Georg-Esser-Anlage zu engagieren.

Mit viel Aufmerksamkeit und Interesse wurde das Aufstellen eines, von Mitgliedern des Heimatvereins gebauten Insektenhotels, auf dem Eckenheimer Friedhof aufgenommen.

Auch die Frankfurter Neue Presse wurde auf uns aufmerksam und berichtete über unser Engagement.

In der Georg-Esser-Anlage montierte das Gartenbauamt den seit langem zugesagtem Handlauf an der Treppe und befestigte den Gehweg um das Ehrenmal mit Kies. Seitdem kann die Anlage sicherer und auch uneingeschränkter betreten werden. Ziel ist es, das mehr Menschen die Anlage besuchen.

Nach Verhandlungen mit der Saalbau AG ist es uns gelungen eine Räumlichkeit im Haus Ronneburg zum regelmäßigen Treffen anzumieten. Der Heimatverein trifft sich fortan an jedem ersten Donnerstag im Monat zum gemeinsamen „Gebabbel“ und „Stammtisch“.

Die Termine finden Sie im Flyer und im Web!

Am 20. November fuhren wir mit einem Bus zum Gänsebratenessen nach Schotten. Mit abschließendem Kaffee und Kuchen konnte die Pandemie und die lange Zeit der Trennung vergessen werden. Wir hatten viel Spaß dabei.

An unserer Weihnachtsfeier im Dezember ehrten wir Erika Pfreundschuh für ihre 25zig jährige Mitgliedschaft. Bei gutem Essen und Getränken haben wir einen gemütlichen Jahresabschluss gefeiert und die gemeinsame Geselligkeit mit all unseren Mitgliedern genossen. (Leider konnte Frau Pfreundschuh an der Weihnachtsfeier nicht teilnehmen, so dass wir die Ehrung zu einem späteren Zeitpunkt vornehmen.)

Der Vorsitzende Werner Pfeiffer bedankt sich bei allen Mitgliedern, Sponsoren und Freunden für das entgegengebrachte Verständnis in der Corona-Zeit und hofft, dass alle bei bester Gesundheit bleiben und dem Heimatverein Eckenheim e.V. weiterhin die Treue halten.

Vereinsausflug nach Schotten

Nachdem zuletzt die Corona Zahlen wieder angestiegen sind hieß es Daumen drücken, dass unser Ausflug nach Schotten trotzdem stattfinden konnte. Da ja alle Mitreisenden schon zweimal geimpft sind, stand der Durchführung unserer Fahrt mit gemeinsamen Gänseessen nichts im Wege. Im Bus war zusätzliche Maskenpflicht, was sich aber bei der einstündigen Anreise verschmerzen ließ.

Im Gasthaus zum Bilstein in Busenborn angekommen ging es nach der Getränkebestellung gleich los und die Gänse fanden ihren Weg aus der Küche auf die Teller der zahlreichen Teilnehmer. Die Portionen waren reichlich und Rosenkohl, Rotkraut, Klöße oder Sauce wurden bei Bedarf nachgereicht, so dass wohl jeder schon mehr als satt war als der Bratapfel serviert wurde.

Ein bisschen Bewegung hat danach gut getan und bei den gemeinsamen Spaziergängen konnte man sich wieder mit den den aktuellen Neuigkeiten rund um Eckenheim versorgen lassen.

Im Anschluß war wieder etwas Platz vorhanden für Kaffee und Kuchen und Zeit für weitere schöne Gespräche bis es dann soweit war wieder den Heimweg anzutreten. Eine kurze Stimmungsumfrage ergab, dass alle sehr zufrieden waren und es sich um einen rund um gelungenen Tag gehandelt hat bei dem wir gut und sicher von der Firma Bott chauffiert und hervorragend von dem Gasthaus Bilstein bewirtet wurden.

Es wird mit Sicherheit nicht unser letzter gemeinsamer Ausflug gewesen sein.

Kranzniederlegung 2021

Auch dieses Jahr ehrten wir die Gefallenen des 1. und des 2. Weltkrieges am Totensonntag mit einer Kranzniederlegung. Wir gedachten der zahlreichen Toten die diese unseligen Kriege gekostet haben und brachten die Hoffnung zum Ausdruck, dass ein solches Vergehen sich nie wiederholen darf.

Trotz des neblig trüben und kühlen Wetters trafen sich zu dieser 2G Veranstaltung wieder mehrere Mitglieder und interessierte Mitbürger in der Georg-Esser-Anlage in der sich das Ehrenmal befindet. Werner Pfeiffer, Gero Gabriel und Wolfgang Heinrich fanden die passenden Worte der Trauer und der Mahnung zu den Begebenheiten der beiden Weltkriege.

Im Anschluss an die offizielle Veranstaltung am Ehrenmal wurden die Teilnehmer im Restaurant Haus Ronneburg mit Kaffee und Kuchen bewirtet, und wir nutzten die Gelegenheit des Austauschs mit den anwesenden Vereinsmitgliedern.

Pfeiffers haben wieder zugeschlagen

Diesmal war es nicht der Doppelpack der Pfeiffers sondern sogar der Dreierpack, der wieder von sich Reden macht.

Auf dem Eckenheimer Friedhof wurde ein Hotel errichtet… genauer ein Insektenhotel. Diese „Hotels“ stellen eine Insektenschutzmaßnahme dar und sind künstlich geschaffene Unterschlupf-, Nist- und Überwinterungshilfen für nützliche Insekten die durch Bestäubung und als kostenlose biologische „Schädlingsbekämpfer“, das ökologische Gleichgewicht bewahren helfen.

Eines unserer ältesten Mitglieder, Herr Gerhard Pfeiffer, Bruder von Werner, hat in vielen Stunden das Insektenhotel gebaut und es dann gemeinsam mit Sylvia und Werner am 28. Und 29.5. aufgestellt. Auch die Presse hat davon Wind bekommen und die FNP hat einen kleinen Artikel darüber veröffentlicht.

Frankfurter Grabpate des Jahres 2020

Wir haben hier ja immer wieder über die Arbeit auf dem Eckenheimer Friedhof berichtet. Auch im Jahr 2021 fanden bereits wieder Aktivitäten statt und die ersten Blümchen wurden gesetzt.

Aber auch von offizieller Stelle wurde unser Engagement bemerkt und so wurden wir vom Denkmalamt der Stadt Frankfurt gewürdigt und der Heimatverein Eckenheim zum Grabpaten des Jahres 2020 ernannt. Üblicherweise erfolgt eine solche Ernennung in einem offiziellem Rahmen aber leider ist auch dies durch die Covid Maßnahmen nicht möglich gewesen. Aber im Rahmen des offiziellen Rückblicks des Denkmalamtes werden wir von Frau Dr. Hampel, der Leiterin dieses Amtes, genannt. Den entsprechenden Ausschnitt stellen wir hier zur Verfügung. Es ist vielleicht nur ein kurzer Beitrag, nichts-desto-trotz ist es sehr erfreulich, dass die Arbeit, die wir auf dem gesamten Friedhof leisten, gesehen wird.

Der komplette Beitrag ist auf YouTube unter https://www.youtube.com/watch?v=Jouq8Y9lMTQ zugänglich.

Jahresrückblick 2020

Anfang des Jahres haben wir durch den Ortsbeirat 10 erfahren, dass zum Erhalt von Gräbern und Grabpflege auf Stadtteilfriedhöfen ein Antrag gestellt wurde. Das haben wir zum Anlass genommen, um uns im Vereinsrahmen Gedanken zum Erhalt des Eckenheimer Friedhofs zu machen und sind zu dem Entschluss gekommen: Hier wollen wir helfen.

Zu Zeiten der sozialen Distanzierung in der Corona-Pandemie haben wir uns erkundigt, ob Patenschaften auf dem Stadtteilfriedhof in Eckenheim übernommen werden können. Der erste Vorsitzende Werner Pfeiffer hat sich mit dem Friedhofsamt in Verbindung gesetzt und nach einem Termin mit Rundgang auf dem Friedhof für mehrere Gräber das Vereinsinteresse an der Übernahme der Patenschaften bekundet. Nachdem uns das Friedhofs-, Denkmal- und Grünflächenamt der Stadt Frankfurt die Zustimmung für die Übernahme der Patenschaft erteilt hat, einigte sich der Vorstand darauf, die Patenschaften auf dem Eckenheimer Friedhof für mehrere Grabstätten zu übernehmen.

Anfang Mai haben wir mit mehreren Mitgliedern angefangen die Grabstätten zu gestalten. Die Arbeiten zogen sich bis Ende Oktober hin. Durch unsere Arbeit ist der Heimatverein positiv aufgefallen. Wir haben festgestellt, dass viele Mitbürger ihre eigenen Gräber auf dem Friedhof gepflegt haben und uns durch Zuspruch in unserer Tätigkeit unterstützten.

Da Corona sich auch in unserem Terminkalender breit gemacht hat, mussten wir unseren regelmäßigen Stammtisch mehrere Monate lang ausfallen lassen. Sicherheit geht nun mal vor. Am 24. Juli war es aber endlich wieder mal soweit. Nachdem es uns wieder gestattet war sich zu treffen, haben wir die Gelegenheit beim Schopfe gegriffen und zu einem ersten Treffen in unserem Stammlokal „Zur Post“ eingeladen.

Dass dieser Einladung so viele unserer Mitglieder gefolgt sind, zeigt dass dieses Zusammenkommen notwendig war. Es existierte untereinander viel Redebedarf und wir waren froh uns nach der langen Zwangspause wieder zu sehen.

Dennoch haftete diesem Treffen auch ein Wermutstropfen bei. Das Treffen am 24. Juli war auch unser letztes Treffen in unserem Vereinslokal „Zur Post“. Werner Scheid hatte sich entschlossen die Gaststätte nicht mehr weiter zu betreiben. Hier wurde der Heimatverein geboren und die Gaststätte war seitdem sozusagen die Heimat des Vereins gewesen. Um allen Vereinsmitgliedern es weiterhin zu ermöglichen an unserem Stammtisch teilzunehmen, werden wir uns zukünftig im Haus Ronneburg treffen.

Trotz Corona-Pandemie haben wir es uns nicht nehmen lassen, im kleinen Kreis, am Ehrenmal in der Georg-Esser-Anlage einen Kranz niederzulegen. Leider konnten nur wenige Mitglieder dabei sein.

Sehr überrascht waren wir als uns mitgeteilt wurde, dass wir von der BFF (Bürger für Frankfurt) für den Stadtteilpreis 2020 vorgeschlagen wurden. Diesen Preis bekamen wir im November durch den Ehrenvorsitzenden Wolfgang Hübner (BFF) und dem Vorsitzenden Mathias Mund auf dem Eckenheimer Friedhof überreicht. Diese Auszeichnung wurde vom Vorsitzenden Werner Pfeiffer voller Stolz entgegengenommen.

Eine weitere Überraschung haben wir im Dezember durch das Denkmalamt der Stadt Frankfurt am Main erfahren: Wir sind zum „Grabpaten“ des Jahres 2020 ernannt worden. Die Überreichung einer Urkunde soll im Februar 2021 erfolgen.

Zum Jahresabschluss 2020 möchte ich allen Mitgliedern, Freunden und Sponsoren meinen Dank aussprechen. Ich hoffe, dass Sie bei bester Gesundheit bleiben und uns 2021 weiterhin zur Seite stehen. 

Stadtteilpreis 2020 der Bürger für Frankfurt BFF für den Heimatverein Eckenheim e.V.

Der Stadtteilpreis 2020, mit einem Preisgeld wurde von dem  BFF-Ehrenvorsitzende Wolfgang Hübner dem Heimatverein Eckenheim e. V. auf dem Eckenheimer Friedhof dem Vorsitzenden Werner Pfeiffer überreicht, der diese Auszeichnung, für die Mitglieder, voller Stolz entgegen nahm.

Die Vereinsmitglieder haben unter anderem historische Grabstätten restauriert und bemühen sich die gesamte Anlage in Stand zu halten. „Diese Auszeichnung steht auch stellvertretend für die wertvolle Arbeit aller Heimatvereine in Frankfurt.“, so Hübner.

(v. l. n. r.: Wolfgang Heinrich, Wolfgang Hübner/Kuratoriumsmitglied, Werner Pfeiffer, Sylvia Pfeiffer, Werner Rudloff -Mitglied Ortsbeirat 10-, Oskar Pfreundschuh, 2. Reihe: André Schwarz, Mathias Mund)

Kranzniederlegung 2020

Trotz Corona-Kriese haben wir es uns nicht nehmen lassen, im kleinen Kreis, am Ehrenmal in der Georg-Esser-Anlage einen Kranz nieder zu legen. Leider konnten nur wenige Mitglieder dabei sein. In der Hoffnung, das es im nächsten Jahr besser wird.

Aktion für das Haus Ronneburg

Wer über das Haus Ronneburg spricht, der wird früher oder später auch den Namen des Wirtes Boro Celic erwähnen. Abgesehen von der menschlichen Seite ist Herr Celic über viele Jahre ein Garant dafür, dass man sich bei kleinen oder großen Veranstaltungen darauf verlassen kann, dass einem ein verlässlicher Partner zur Seite steht. COVID 19 hat uns ja wieder mal fest im Griff und auch die Gastronomie hat darunter stark zu leiden. Auch Herr Celic spürt dies jetzt gerade im neuerlichen Lockdown sehr deutlich. Und die Absage von größeren Veranstaltungen reißen ein weiteres Loch in seine Kassen.

Im Prinzip könnte man jetzt sagen, dass das ja nicht unser Problem ist aber wir denken, dass man mit dieser Meinung falsch liegt. Leider sieht man ja bereits jetzt, dass kleinere Gaststätten sich nicht halten können und schließen müssen. Wenn Herr Celic für sich die wirtschaftliche Reißleine ziehen und den Geschäftsbetrieb aufgeben würde, dann wäre das ein herber Verlust für Eckenheim, Preungesheim und umliegende Stadtteile, die hier ein Domizil für ihre Treffen und Feiern gefunden haben. Ob hier ein gleichwertiger Ersatz gefunden werden kann muss bezweifelt werden. Insofern wären gerade die Vereine davon betroffen und würde das Ausrichten von Festen (wenn man das wieder darf) enorm erschweren.

Gemäß der eigenen Sichtweise versteht sich der Vermieter, die Saalbau, als Bindeglied in einer sich zunehmend aufspaltenden Gesellschaft, Begegnungen von Kulturen, Generationen und Milieus. Und genau das sehen wir als gefährdet an.

Vor diesem Hintergrund haben wir eine Aktion gestartet um die Saalbau ggf. dazu zu bewegen, eine zeitlich befristete Mietkürzung in Betracht zu ziehen. Hierzu wurde ein Schreiben an unseren Oberbürgermeister Herrn Peter Feldmann verfasst und von 16 Vereinen gegengezeichnet.

Drücken Sie die Daumen, dass uns das Restaurant in der Saalbau Ronneburg weiterhin so erhalten bleibt.